Ein Abend im Zeichen der Stadtgesellschaft
Am 9. Mai 2026 fand das diesjährige Reinoldimahl im Dortmunder Rathaus statt. Rund 340 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Stadtgesellschaft folgten der Einladung der Reinoldigilde zu einem Abend, der seit jeher für Austausch, Verbundenheit und gelebtes Stadtengagement steht. Die Reinoldigilde hatte die Veranstaltung mit gewohnter Sorgfalt vorbereitet. Einen maßgeblichen Beitrag zum Gelingen leisteten dabei Christoph Schubert als Richtemann und Ulrike Wildt als Leiterin der Geschäftsstelle.
Als Hauptsponsor durfte GREEN IT einen besonderen Beitrag zu einer Veranstaltung leisten, die seit vielen Jahren fest zum gesellschaftlichen Leben Dortmunds gehört. Eine Rolle, die das Unternehmen gerne übernommen hat. Florian Stäwen, Geschäftsführer und Partner bei GREEN IT, hatte dabei die Ehre, die Rolle des Tischgildners zu übernehmen und den Abend damit aktiv mitzugestalten.
Redner des Abends
Reinoldigilde-Obermeister und oberste Gastgeber, Dr. Alexander Puplick, eröffnete den Abend mit einer Begrüßung, in der er die Bedeutung des gesellschaftlichen Engagements für Dortmund in den Mittelpunkt stellte. Oberbürgermeister Alexander Kalouti knüpfte daran an und sprach über Zusammenhalt, Verantwortung und die Rolle des Ehrenamts als tragende Kraft im Stadtleben.
Den inhaltlichen Schwerpunkt des Abends setzte Prof. Dr. Isabel Schnabel, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank und gebürtige Dortmunderin, mit ihrer Festrede. Schnabel zeichnete ein Bild der aktuellen wirtschaftlichen Lage und gab Impulse für eine starke europäische Marke. Ausgangspunkt ihrer Überlegungen waren die anhaltende Wachstumsschwäche, die schwache Binnennachfrage und die wachsende Innovationslücke in Deutschland und Europa. Bürokratische Regularien und mangelnde Risikobereitschaft bremsten Innovationen aus und machten Europa anfälliger für wirtschaftliche Krisen als andere Regionen der Welt.
Ihr Plädoyer richtete sich gegen diese Entwicklung. Europa müsse sich als starke Marke begreifen, mit gemeinsamen Werten, demokratischen Strukturen und einem Unternehmensumfeld, das Gründungen erleichtert und innovative Ideen im Land hält. Den Bogen zur Stadtgesellschaft schloss Schnabel mit dem Verweis auf das bürgerschaftliche Engagement der Reinoldigilde: Genau dieses Gemeinschaftsgefühl, so die Expertin, sei die Grundlage, auf der ein wettbewerbsfähiges Europa entstehen könne. Die Rede fand breiten Anklang bei den Gästen des Abends.
Kulinarisches Highlight: Pfefferpotthast von Overkamp
Zum gesellschaftlichen Charakter des Reinoldimahls gehört seit jeher auch das gemeinsame Essen. In diesem Jahr sorgte das Catering von Overkamp für den passenden Rahmen. Mit dem traditionellen Pfefferpotthast wurde ein echtes Dortmunder Gericht serviert, das perfekt zum Charakter des Abends passte. Der aufmerksame Service des Teams rundete den Abend ab.
Verbundenheit, die über das Sponsoring hinausgeht
„Für uns war das Reinoldimahl 2026 mehr als nur eine Sponsoringpartnerschaft. Die Reinoldigilde verkörpert Werte wie Verantwortung, Gemeinschaft und nachhaltiges Handeln, die auch für uns von großer Bedeutung sind. Was uns verbindet, ist der gemeinsame Anspruch, Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig die Zukunft der Region aktiv mitzugestalten. Denn Dortmund ist auch für uns Heimat und Zukunftsstandort zugleich, und diese Verbundenheit endet nicht an der Unternehmensgrenze“, so Thomas Lesser, Managing Director und Partner bei GREEN IT. Aus dieser Haltung heraus hat GREEN IT die Rolle als Hauptsponsor übernommen, getragen von der Überzeugung, dass Tradition und Fortschritt zusammengehören. Ein Abend, den das Unternehmen gerne in Erinnerung behält.
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Tosha Hübert
Marketing & Communications Director
E-Mail: presse@greenit.systems
Reinoldigilde zu Dortmund e. V.
Die Reinoldigilde, auch „große Gilde“ genannt, war die älteste, bedeutendste, angesehenste und einflussreichste Genossenschaft unter den Dortmunder Bürgern. Sie repräsentierte den Erbsassenstand, die erbgesessene und grundbesitzende städtische Führungsschicht. Die Reinoldigenossen hatten gemeindliche Vorrechte, waren neben den Ratsherren schöffenbar, ratsfähig und in gleicher Weise zeugnisberechtigt. Bei Vergehen war ihnen aber auch eine zusätzliche Buße von einem Ohm Wein an den Rat auferlegt.
In Fortführung dieser Tradition ist die früher stadtprägende Reinoldigilde von bodenständigen Dortmunder Handwerkern als deren tragende Säule wiederbelebt worden.
In zeitgerechter Form verantwortungsbewussten Zusammenlebens in dieser unserer Stadt mit langer und stolzer Vergangenheit will sie den bürgerlichen Gemeinsinn und verständnisvolles Miteinander beleben, den hohen Stand der Wissenschaften an der Universität und den Hochschulen sowie den Instituten fördern, die vielseitige und besonders die technologische Forschung unterstützen sowie Industrie, Handwerk, Handel und die Dienstleistungsbereiche stärken. Sie will insbesondere auch die gesellschaftliche und wirtschaftliche Kraft der Stadt herausstellen, bürgerfreundliche Ziele anstreben und sich einzelnen gemeindlichen Zwecken widmen.
GREEN IT Das Systemhaus GmbH
Die GREEN IT mit Standorten in Dortmund, Herdecke, Hagen, Oberhausen, Hannover sowie technischen Stützpunkten in Hamburg und München ist das erste grüne Systemhaus, das Ökonomie und Ökologie miteinander verbindet. Als herstellerunabhängiger IT- und Printing-Dienstleister bereitet das Unternehmen seine Kunden auf den digitalen Wandel vor, steht ihnen als Partner mit breitem Know-how mit Rat und Tat zur Seite und kümmert sich um die Optimierung ihrer Prozesse durch den Einsatz intelligenter IT- und Printprodukte.