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Was ist Green IT? – Wie sich Green IT im Unternehmen umsetzen lässt (Teil 2)

In Teil 1 unserer Reihe geben wir einen Überblick über das Thema Green IT und seine Relevanz. Wir beschreiben Ansatzpunkte, worauf es bei der IT-Infrastruktur der Zukunft ankommen wird, und was mögliche Ziele dabei sein können. Im zweiten Teil liefern wir nun ganz konkrete Beispiele und Maßnahmen, wie sich Green IT im Unternehmen umsetzen lässt.

1. Der bessere Strom: Ökostrom und Energieeinsparung

Hohe Energie-Einsparmöglichkeiten bieten sich oft schon bei den kleinen und mittelständigen Unternehmen (KMU). Die Deutsche Energie-Agentur (DENA) schätzt, dass mit den passenden Maßnahmen der Energiebedarf der KMU um drei Viertel gesenkt und damit auch erheblich Kosten eingespart werden können. Gelingen kann das beispielsweise durch die Umstellung auf effizientere Geräte, das Ausrangieren von nicht mehr genutzter Kommunikationstechnik oder den bewussten Betrieb von Geräten im Energiesparmodus.

Ein wichtiger Hebel für eine Green-IT-Strategie und zugleich einfach und schnell umzusetzen ist der Bezug von erneuerbaren Energien, um die Umweltbelastung nachhaltig zu reduzieren. Auf dem Energiemarkt tummelt sich eine Vielzahl von Anbietern von Ökostrom, der aus regenerierenden Ressourcen wie Wind, Sonne oder Wasser produziert wird. Die Angebote werden von Verbrauchermagazinen wie Stiftung Warentest oder Öko-Test sowie Verbraucherzentralen gemeinsam mit Forschungsinstituten wie dem ifeu regelmäßig auf Transparenz überprüft. Wenn mangels Angebot kein Ökostrom bezogen werden kann, bieten sich als Alternative Zertifikate für den Ausgleich der entstandenen CO2-Emissionen an.

Die Solar-Module der smartflower kippen und drehen sich selbtständig, um dem Stand der Sonne zu folgen.

Wenn das Unternehmen energetisch unabhängig werden soll, sind eigene Solaranlagen eine geeignete Lösung. Stationäre Photovoltaik wird oft schon nach wenigen Jahren rentabel und senkt die entsprechenden Emissionen dauerhaft auf Null. Speziallösungen wie die innovative Solarzellensonne smartflower für die lokale, unmittelbare Energieerzeugung oder auch die in Windrädern verbaute Cloud (GREEN IT Cloud powerd by windCORES) geben Unternehmen eine individuelle Note auf dem Weg zu mehr Image und Nachhaltigkeit und machen obendrein von bereits vorhandenem, ungenutztem Raum gebrauch – ohne zusätzliche Baukosten und direkt an der Stromquelle.

2. Unnötiger Leistungshunger: Energieeffizienz von Technik

Effizienz bedeutet Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit. Nachhaltigkeit beginnt deshalb schon bei der bedarfsgerechten Beschaffung von Technik wie Computer, Monitor, Drucker und weiterer Hardware. In der Praxis sind viele Geräte für die tatsächliche Nutzung überproportioniert: Kompakte Mini-PCs und auch Thin Clients, bei denen die eigentliche Rechenleistung und der Software-Zugriff auf zentrale, externe Server ausgelagert wird, sind für den häufigsten Einsatzzweck im Büro – Office- und Internet-Anwendungen – absolut ausreichend. Sie senken den Energieverbrauch im Vergleich zu unnötig leistungshungrigen PCs oder Macs um satte 40 bis 70 Prozent.

Bei der Anschaffung neuer Technik bieten verschiedene Zertifikate, Energielabel und Ökosiegel durch die Ausweisung der Energieeffizienz eine sinnvolle Orientierung. Das bekannteste Label dürfte das EU Energielabel sein, das mit einer farbigen Effizienzskala von A bis G (bzw. A+++ bis D nach altem System) die tatsächliche Leistungsaufnahme und weitere Kriterien von Elektrogeräten ausweist. Das verpflichtende Label wurde 2021 überarbeitet und soll nach und nach auf alle Elektrogeräteklassen ausgeweitet werden. Das EU-Umweltzeichen legt den Schwerpunkt auf der gesamtheitlichen Umweltfreundlichkeit von Elektrogeräten einschließlich einer gesundheitlichen Risikobewertung. So werden beispielsweise Laserdrucker entsprechend ihrer Feinstaubemission bewertet. Aus den USA stammt das international weit verbreitete Umweltlabel Energy Star. Da die Labelnutzung seitens der Hersteller jedoch ohne angemessene unabhängige Prüfung möglich ist, ist der Energy Star hierzulande zumindest umstritten. Ein besserer Indikator ist neben den beiden EU-Labels das Umweltzertifikat Der Blaue Engel, der Verbrauchsmaterial wie Papier, aber auch Elektrogeräte nach Umweltverträglichkeits-Kriterien wie Recyclingfähigkeit und möglicher Nutzungsdauer auszeichnet.

3. Ein zweites Leben für Geräte: Recycling und Langlebigkeit

Auch bei noch so hochwertigen Computern, Druckern oder Screens treten irgendwann Defekte auf. Wenn Hardware irreparabel wird oder schlicht das Ende des Lebenszyklus erreicht, sollte sie sachgerecht entsorgt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass einzelne Komponenten in den Recycling-Kreislauf gelangen und wiederverwertet werden können. Nicht recyclebare Teile und Schadstoffe zum Beispiel aus Lasertonern werden außerdem sachgemäß entsorgt und verursachen keine zusätzlichen Umweltschäden.

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Einen Schritt weiter Richtung Nachhaltigkeit gehen Unternehmen, wenn sie bei der Anschaffung der Hardware gezielt Produkte auswählen, bei denen die Hersteller schon bei der Produktion auf Schonung von Ressourcen, Recyclingfähigkeit der Komponenten und Nachhaltigkeitskonzepte achten. Bei der Auswahl der passenden Geräte helfen auf nachhaltige IT spezialisierte Systemhäuser.

Ohnehin bieten sich grüne Systemhäuser als Vertrauenspartner für Unternehmen an, schon wenn es um die Planung der Strategie geht, aber auch um die praktische Umsetzung über den gesamten Lebenszyklus von Hardware hinweg. Die Konzept „Workplace as a Service“ beispielsweise beinhaltet Leasing-Angebote, Austauschgeräte und -komponenten oder auch effektive Refurbishment-Konzepte, die das Leben von elektronischen Geräten und Teilen verlängern.

4. Durchdachte Konzepte: Infrastruktur und Zentralisierung

Die Planung und Umsetzung der technischen Infrastruktur ist die größte Herausforderung in IT-Abteilungen, weil Anforderungen umfassend und vielschichtig sind. Wenn neben Kriterien wie Leistungsfähigkeit, Stabilität oder Sicherheit auch Nachhaltigkeit zum Faktor im Unternehmen wird, ändert sich die Herangehensweise im IT-Management und bei der notwendigen Analyse von Ist und Soll. Hier einige Anregungen:

Cloud-Computing trägt erheblich zur erfolgreichen Green-IT-Strategie bei. Dabei wird ein Teil der IT-Infrastruktur in externe Rechenzentren ausgelagert und virtualisiert, was zu einer erheblichen Ressourcenschonung führt. Beim zunehmend populär und einfach nutzbaren Cloud-Hosting werden Daten von Einzelplätzen und internen Servern in die Cloud ausgelagert. Das ressourcenschonende und sichere Hosting können dabei als nachhaltig zertifizierte Dienstleister übernehmen, wodurch sich auch der Administrationsaufwand inhouse verkleinert.

Eine Umstellung auf Cloud-Computing und Cloud-Hosting erleichtert die Automatisierung von IT-Prozessen wie Backups, Synchronisierung, Downloads oder Kommunikation und deren Ausführung in Zeiten mit freien Systemkapazitäten. Durch die Zentralisierung lässt sich darüber hinaus der Betrieb von Managementtools vereinfachen, die die Effizienz sichtbar machen und für Transparenz im Unternehmen beitragen.

Unternehmen, die einen eigenen Serverraum betreiben, können den Energieverbrauch durch einfache Eingriffe wie Passivkühlung, Abdunklung, zusätzliche Dämmung und optimierte Wärmeabführung stark reduzieren. Wird der Serverraum zentral im Gebäude und ohne direkte Sonneneinstrahlung positioniert, verringert sich sogar die grundlegende Hitzeentwicklung und damit der Bedarf sehr kostspieliger und aufwendiger Kühlung.

Nicht jeder lokale Arbeitsplatz benötigt eine Vollausstattung. Zentralisierte Geräte wie Drucker oder NAS-Speicher reduzieren die Kosten für Energie, Anschaffung und Instandhaltung, verringern den Platzbedarf und verbessern die Luftqualität am Arbeitsplatz. Multifunktionsgeräte kombinieren darüber hinaus selten genutzte Geräte wie Kopierer und Scanner mit einer Druckereinheit und tragen dazu bei, dass die Gerätelandschaft zentralisiert und verkleinert wird.

In Teil 3 unserer Reihe führen wir die Liste an Beispielen und Handlungsempfehlungen für die Umsetzung von Green IT im Unternehmen fort. Erfahren Sie, wie die Digitalisierung von sowohl Dokumenten als auch von Kommunikation zu mehr Nachhaltigkeit beiträgt und welche Bedeutung der Faktor Mensch dabei hat.

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